Kosten im Überblick
Die Frage „Was kostet eine Hausverwaltung?" hat keine eine Zahl als Antwort – aber klare Größenordnungen. Marktüblich in Deutschland sind (Nettobeträge, Stand 2026):
| Verwaltungsart | Abrechnungsbasis | Marktübliche Spanne |
|---|---|---|
| WEG-Verwaltung | pro Einheit / Monat | ca. 20–40 € netto |
| Mietverwaltung | % der Nettokaltmiete | ca. 5–10 % |
| Sondereigentumsverwaltung | pro Einheit / Monat | ca. 20–35 € netto |
Im Rhein-Main-Gebiet liegen die Sätze wegen höherer Lohn- und Strukturkosten tendenziell am oberen Rand dieser Spannen.
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Zum KostenrechnerWEG-Verwaltung: Preis pro Einheit
Die WEG-Verwaltung wird fast immer pro Wohneinheit und Monat abgerechnet. Der Preis pro Einheit sinkt mit der Größe der Gemeinschaft, weil sich der feste Grundaufwand – Buchhaltung, Jahresabrechnung, Versammlung, Beschluss-Sammlung – auf mehr Einheiten verteilt.
- Kleine WEG (8–10 Einheiten): höchster Preis pro Einheit, weil der Grundaufwand kaum sinkt.
- Mittlere WEG (11–30 Einheiten): der typische Marktbereich; Skaleneffekte greifen.
- Große WEG (ab 30 Einheiten): niedrigster Preis pro Einheit, dafür höherer Gesamtaufwand.
Hinzu kommen in vielen Verträgen Stellplätze und Gewerbeeinheiten, die mit einem reduzierten bzw. erhöhten Satz angesetzt werden.
Mietverwaltung: Prozent der Kaltmiete
Bei der Mietverwaltung ist die Nettokaltmiete die übliche Bezugsgröße. Der Vorteil: Aufwand und Honorar entwickeln sich parallel – steigt die Miete, steigt in der Regel auch der Bewirtschaftungsaufwand.
Marktüblich sind rund 5 bis 10 Prozent der jährlichen Nettokaltmiete. Ihre konkreten VIMA-Konditionen erhalten Sie mit Ihrem individuellen Angebot per E-Mail.
Sondereigentumsverwaltung (SEV)
Die SEV kommt on top zur WEG-Verwaltung und betrifft die vermietete Einzelwohnung: Mietvertrag, Mieterwechsel, Nebenkostenabrechnung der Einheit, Kommunikation mit dem Mieter. Abgerechnet wird pro Einheit und Monat. Bei nur einer Einheit ist der Satz höher, ab mehreren Einheiten sinkt er deutlich.
Was den Preis beeinflusst
- Anzahl der Einheiten – der größte Hebel.
- Verwaltungsaufwand und Zustand – Objekte mit erhöhtem Abstimmungs- oder Instandhaltungsbedarf verursachen mehr Aufwand.
- Struktur des Objekts – Tiefgarage, Aufzug, Gewerbe, Mehrhausanlagen.
- Konfliktniveau der Gemeinschaft – laufende Verfahren und häufige Sonderversammlungen kosten Zeit.
- Digitalisierungsgrad – digitale Belegeinsicht und Ticketsysteme senken den Aufwand und damit die Kosten.
- Region – Rhein-Main liegt über dem Bundesdurchschnitt.
Die 12 häufigsten WEG-Beschlussfehler – und wie Sie sie vermeiden
Auch die Verwalterbestellung ist ein Beschluss. Die Checkliste zeigt, worauf es bei Vertragslaufzeit, Bestellung und Vergütung ankommt.
- ✓Bestellung und Vertrag sauber trennen
- ✓Laufzeiten korrekt beschließen
- ✓Vergütungsregelung eindeutig fassen
- ✓Anfechtungsrisiken minimieren
Zusatzkosten und typische Fallstricke
Die Grundgebühr ist selten der Endpreis. Achten Sie im Vertrag auf diese Positionen:
- Begleitung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen (oft Prozent der Bausumme)
- Außerordentliche Eigentümerversammlungen
- Mahnverfahren und gerichtliche Verfahren
- Eigentümerwechsel und Verwalterzustimmung
- Bescheinigungen (z. B. § 35a EStG), Zweitschriften, Kopien
- Automatische Preisanpassungsklauseln
Seriöse Anbieter listen diese Positionen offen auf, statt sie im Kleingedruckten zu verstecken.
Hausverwaltung Kosten in Frankfurt und Rhein-Main
In Frankfurt am Main und im Rhein-Main-Gebiet liegen die Honorare überwiegend am oberen Rand der bundesweiten Spannen. Gründe dafür sind höhere Lohn- und Strukturkosten sowie ein dichter Bestand mit vielen kleineren Gemeinschaften, bei denen sich der Grundaufwand auf wenige Einheiten verteilt.
- Kleinere WEGs in zentralen Lagen (Westend, Nordend, Bornheim, Sachsenhausen) zahlen pro Einheit mehr als große Anlagen im Umland.
- Ältere Bestandsobjekte mit hohem Abstimmungsbedarf verursachen mehr laufenden Aufwand als sanierte Anlagen.
- Digitale Abläufe – Belegeinsicht, dokumentierte Tickets, digitale Versammlungsvorbereitung – senken den Aufwand und wirken sich auf die Kalkulation aus.
Wie sich Ihr Objekt einordnet, sehen Sie im Kostenrechner. Mehr zur Region finden Sie auf unserer Seite Hausverwaltung Frankfurt & Rhein-Main.
Sind die Verwaltungskosten umlagefähig?
Nein – jedenfalls nicht im Wohnraummietverhältnis. § 1 Abs. 2 Nr. 1 BetrKV nimmt Verwaltungskosten ausdrücklich aus dem Betriebskostenbegriff aus. Der Eigentümer trägt sie selbst; steuerlich sind sie bei Vermietung als Werbungskosten absetzbar. Bei Gewerbemietverträgen ist eine Umlage möglich, wenn sie wirksam vereinbart ist.
Angebote fair vergleichen – 6 Fragen
- Netto oder brutto – und ist Umsatzsteuer ausgewiesen?
- Welche Leistungen sind im Grundhonorar enthalten?
- Welche Sonderhonorare gibt es – bitte als vollständige Liste?
- Wie viele Einheiten betreut ein Verwalter?
- Wie sind Reaktionszeiten und Erreichbarkeit geregelt?
- Welche Vertragslaufzeit und welche Preisanpassung sind vorgesehen?
Erst wenn diese sechs Punkte geklärt sind, lassen sich zwei Angebote wirklich nebeneinanderlegen.
Häufige Fragen
Was kostet eine Hausverwaltung pro Wohneinheit im Monat?+
In Deutschland liegt die Grundgebühr für die WEG-Verwaltung meist zwischen etwa 20 und 40 Euro netto pro Einheit und Monat. In Ballungsräumen wie Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet liegen die Sätze am oberen Rand. Kleine Gemeinschaften zahlen pro Einheit mehr als große, weil der Grundaufwand gleich bleibt.
Was kostet eine Mietverwaltung?+
Die Mietverwaltung wird üblicherweise prozentual auf die Nettokaltmiete abgerechnet. Marktüblich sind rund 5 bis 10 Prozent der jährlichen Nettokaltmiete. Alternativ gibt es Pauschalen pro Einheit. Ihre konkreten VIMA-Konditionen erhalten Sie mit Ihrem individuellen Angebot per E-Mail.
Was kostet die Sondereigentumsverwaltung (SEV)?+
Die SEV ergänzt die WEG-Verwaltung um die Betreuung der vermieteten Einheit. Sie wird meist pro Einheit und Monat abgerechnet und liegt marktüblich im Bereich von etwa 20 bis 35 Euro netto, abhängig von Anzahl der Einheiten und Verwaltungsaufwand.
Sind die Kosten der Hausverwaltung auf Mieter umlagefähig?+
Nein. Verwaltungskosten sind nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 BetrKV ausdrücklich keine Betriebskosten und dürfen im Wohnraummietverhältnis nicht auf Mieter umgelegt werden. Bei Gewerbemietverträgen ist eine Umlage bei wirksamer Vereinbarung möglich.
Warum ist die Verwaltung bei kleinen WEGs teurer pro Einheit?+
Buchhaltung, Jahresabrechnung, Versammlung und Beschluss-Sammlung fallen unabhängig von der Größe an. Bei acht Einheiten verteilt sich dieser Grundaufwand auf wenige Schultern, bei vierzig Einheiten auf viele – deshalb sinkt der Preis pro Einheit mit der Größe.
Welche Leistungen sind nicht im Grundhonorar enthalten?+
Typische Sonderleistungen sind die Begleitung größerer Baumaßnahmen, außerordentliche Eigentümerversammlungen, Mahn- und Klageverfahren, Eigentümerwechsel sowie umfangreiche Bescheinigungen. Diese werden gesondert vergütet – ein gutes Angebot listet sie transparent auf.
Woran erkenne ich ein zu günstiges Angebot?+
Wenn die Grundgebühr deutlich unter dem Markt liegt, finanziert sich der Anbieter meist über Sonderpositionen oder über eine hohe Objektzahl pro Mitarbeiter. Fragen Sie nach der Zahl der betreuten Einheiten je Verwalter und nach der Liste der Zusatzhonorare.
Was kostet eine Hausverwaltung in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet?+
In Frankfurt am Main und im Rhein-Main-Gebiet liegen die Sätze wegen höherer Lohn- und Strukturkosten meist am oberen Rand der bundesweiten Spannen. Entscheidend bleiben Anzahl der Einheiten, Ausstattung des Objekts und der vereinbarte Leistungsumfang. Ihre konkreten VIMA-Konditionen erhalten Sie mit Ihrem individuellen Angebot per E-Mail – in der Regel innerhalb von 48 Stunden.
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VIMA übernimmt Vorbereitung, Versendung und juristisch saubere Dokumentation Ihrer Beschlüsse – digital, fristgerecht und revisionssicher im Eigentümerportal abgelegt.
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